Trennung von Thomas Reis nach der Niederlage gegen Antalyaspor
Samsunspor hat nach der 1:3-Niederlage gegen Hesap.com Antalyaspor personelle Konsequenzen gezogen und sich von Thomas Reis getrennt (GazeteFutbol berichtete). Der Klub teilte nach dem Spiel mit, dass der Vertrag des Trainers beendet wurde – und stellte kurz darauf bereits die nächste Weichenstellung vor.
Thorsten Fink als neuer Chef: Grundsatzvereinbarung steht
Wie der Verein erklärte, wurde mit dem erfahrenen deutschen Coach Thorsten Fink eine Grundsatzvereinbarung für den Posten des technischen Direktors getroffen. In der Mitteilung heißt es, Fink werde morgen in Samsun eintreffen, weitere Entwicklungen im Prozess wolle der Klub anschließend veröffentlichen.
Offizielle Klub-Mitteilung im Wortlaut
In der Bekanntgabe von Samsunspor heißt es: „Unser Verein hat mit dem erfahrenen deutschen Trainer Thorsten Fink eine Grundsatzvereinbarung getroffen. Thorsten Fink kommt morgen nach Samsun und die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Prozess werden geteilt. Der Öffentlichkeit respektvoll bekannt gegeben.“
Stationen und Titel: Finks Weg durch Europa und Asien
Der 58-jährige Coach war zuletzt im Dezember bei KRC Genk tätig. In seiner Laufbahn arbeitete er unter anderem bei FC Ingolstadt, FC Basel, Hamburger SV, APOEL Nikosia, Austria Wien, Grasshopper Zürich, Vissel Kobe, FC Riga sowie Al-Nasr SC. Mit Basel gewann er zwei Schweizer Meisterschaften und einen Schweizer Pokal, mit Vissel Kobe holte er einen japanischen Pokal sowie einen japanischen Supercup.
Dritter deutscher Trainer in Serie bei Samsunspor
Mit der Entscheidung für Fink setzt Samsunspor seine Linie fort: Die letzten beiden Cheftrainer waren ebenfalls Deutsche – Markus Gisdol und Thomas Reis. Nun soll Thorsten Fink den sportlichen Kurs stabilisieren und die nächste Phase einleiten, nachdem der Klub den Trainerwechsel unmittelbar nach dem Antalyaspor-Spiel vollzogen hat.


