Der Türkische Fußballverband (TFF) hat eine grundlegende Änderung im Wettbewerbssystem des türkischen Pokals beschlossen. In einer Sitzung des Verbandsvorstands wurde festgelegt, dass der nationale Pokalwettbewerb ab der Saison 2026/27 wieder in einem klar strukturierten Ausscheidungsmodus ausgetragen wird.
Mit dieser Entscheidung reagiert der Verband auf die Diskussionen über das bisherige System und will den Wettbewerb übersichtlicher sowie sportlich klarer gestalten.
Fünf Qualifikationsrunden und klassische K.-o.-Phase
Im neuen Format beginnt der Wettbewerb mit fünf Qualifikationsrunden. Danach folgen die klassischen K.-o.-Phasen des Pokals: das Achtelfinale, das Viertelfinale, das Halbfinale sowie das Finale.
Die Struktur orientiert sich damit stärker an traditionellen Pokalwettbewerben. Vereine müssen sich über mehrere Ausscheidungsrunden nach oben arbeiten, bis schließlich die letzten Mannschaften um den Titel kämpfen.
Halbfinale mit Hin- und Rückspiel
Eine Besonderheit bleibt im neuen System bestehen. Während die meisten Runden im Einzelspiel-K.-o.-Modus entschieden werden, wird das Halbfinale weiterhin über zwei Spiele ausgetragen. Die Teams treffen dort also in einem Hin- und Rückspiel aufeinander, bevor das Finale erreicht wird.
Alle anderen Begegnungen werden in einer einzigen Partie entschieden, was den Wettbewerb kompakter und dramatischer machen soll.
Zehn Pokalwochen im Kalender
Mit den neuen Qualifikationsrunden und der anschließenden K.-o.-Phase wird der Wettbewerb insgesamt über zehn Pokalwochen verteilt. Der Verband plant damit einen klaren zeitlichen Rahmen für den gesamten Wettbewerb.
Der TFF verfolgt mit der Reform das Ziel, den türkischen Pokal wieder stärker als eigenständigen Wettbewerb zu positionieren. Durch ein klar strukturiertes Ausscheidungssystem sollen Spannung, sportlicher Wettbewerb und Aufmerksamkeit für den Pokal erhöht werden.
Diese Teams stehen im Viertelfinale des Pokals
Im türkischen Pokal sind die Entscheidungen in den Gruppen A, B und C gefallen. Nach Abschluss der Spiele stehen nun die acht Viertelfinalisten fest, die im türkischen Pokal um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.
Die nächste Runde wird im Einzelspielmodus ausgetragen. Damit ist klar: Im Viertelfinale entscheidet jeweils nur eine Partie über das Weiterkommen. Die Begegnungen sind für den 21., 22. und 23. April angesetzt.
So sehen die Lostöpfe aus
Für die Auslosung wurden die qualifizierten Teams in zwei Töpfe eingeteilt. Im Topf der gesetzten Mannschaften befinden sich Besiktas, Galatasaray, Samsunspor und TÜMOSAN Konyaspor. Im anderen Topf stehen Fenerbahce, Trabzonspor, Iskenderunspor und Corendon Alanyaspor.
Wichtige Regeln für das Viertelfinale
Die gesetzten Teams haben im Viertelfinale Heimrecht und treten damit als Gastgeber an. Gleichzeitig gilt für die Auslosung eine weitere Einschränkung: Mannschaften, die zuvor in derselben Gruppe gespielt haben, können in dieser Runde nicht erneut aufeinandertreffen.
Damit ist die Ausgangslage für die K.-o.-Phase klar definiert. Jetzt richtet sich der Blick auf die Auslosung und die Frage, welche Duelle im Viertelfinale des türkischen Pokals zustande kommen.
Türkiye Futbol Federasyonu Yönetim Kurulu, 04.03.2026 tarihinde gerçekleştirdiği toplantıda Türkiye Kupası’nın 2026-2027 sezonundan itibaren eleme usulüne göre oynanmasına karar verdi.
Alınan karara göre; Türkiye Kupası 5 eleme turu, son 16 turu, çeyrek final, yarı final ve… pic.twitter.com/FdnIUqHHHK
— TFF (@TFF_Org) March 6, 2026



Ein Kommentar
Seit ich denken kann wurde der DFB-Pokal in Deutschland was die Ausführungsbestimmungen betrifft kein einziges Mal angepasst, genauso auch der FA Cup in England. Wieso müssen wir uns zum Deppen von Europa machen indem wir in so kurzer Zeit grundlegende Änderungen vornehmen?! Warum hat man das System überhaupt angepasst, wenn es nicht gefällt…