Deutschland-Bericht sorgt für Wirbel um Galatasarays Topstürmer
Galatasaray-Stürmerstar Victor Osimhen steht im Zentrum einer Transferbehauptung aus Deutschland. Nach Informationen von TZ München soll der nigerianische Torjäger über einen englischen Manager dem FC Bayern München angeboten worden sein. Die Reaktion aus München sei demnach umgehend erfolgt: Sportdirektor Max Eberl habe klar signalisiert, dass der Rekordmeister aktuell keinen Bedarf an Osimhen habe.
Eberls Linie: Osimhen nur bei Kane-Abgang ein realistisches Szenario
Der Bericht beschreibt eine eindeutige Priorität in der Münchner Planung. Eberl habe Osimhen nur dann als Option eingeordnet, wenn Harry Kane den Verein am Ende der Saison verlassen sollte. Damit wäre ein möglicher Einstieg der Bayern in das Thema an eine zentrale Personalie geknüpft – und aktuell nicht an konkrete Verhandlungen mit Galatasaray oder der Spieler-Seite.
Leistung, Status, Marktwert: Warum Osimhen sofort Schlagzeilen macht
Osimhen ist bei den Fans von Galatasaray äußerst beliebt und liefert sportlich weiterhin Zahlen. In dieser Saison kommt auf zwölf Tore in 16 Pflichtspielen. Die Dynamik wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass der Stürmer derzeit bei der Afrikameisterschaft im Einsatz ist – und Transfergerüchte in solchen Phasen traditionell besonders schnell Fahrt aufnehmen.
75-Millionen-Transfer, Vertrag bis 2029: Galatasarays Ausgangslage
Für die gelb-roten Verantwortlichen ist die Ausgangslage klar: Galatasaray hatte den nigerianischen Stürmer im Sommer für 75 Millionen Euro verpflichtet. Der Angreifer besitzt nach den Angaben im Text einen Vertrag bis 2029, sein Marktwert wird ebenfalls mit 75 Millionen Euro beziffert. Entsprechend hoch wäre die Hürde für jeden Klub, der aus einem bloßen „Angeboten worden“-Gerücht eine echte Transferoffensive machen möchte.
Bilanz bei Galatasaray: Tore, Assists, Wirkung
Auch die Langzeitwerte unterstreichen den Status des Stürmers im Klub: Insgesamt hat Osimhen 57 Spiele für Galatasaray bestritten und dabei 49 Tore sowie 8 Assists erzielt. Diese Zahlen erklären, warum jeder Hinweis auf Interesse eines europäischen Topklubs sofort als Signal gewertet wird – selbst dann, wenn die erste Antwort aus München ein klares Nein ist.
Was der Bayern-Reflex bedeutet – und warum Galatasaray genau hinschaut
Die „Jet-Geschwindigkeit“ der Münchner Antwort ist ein Hinweis auf Planungssicherheit: Bayern will offenbar keine neue Stürmerbaustelle aufmachen, solange Harry Kane die zentrale Referenz bleibt. Für Galatasaray bedeutet das im Umkehrschluss: Kurzfristig entsteht aus dem Deutschland-Bericht kein akuter Verkaufsdruck. Gleichzeitig zeigt die Episode, wie schnell sich das internationale Fenster öffnen könnte, falls sich die Kane-Situation ändert und ein Klub wie Bayern den Markt neu bewertet.



Ein Kommentar
Das wäre ein Albtraum – Realismus und Objektivität hin oder her. Osimhen ist quasi eine One-Men-Army aktuell und Galas Spiel ist nicht überzeugend, geschweige denn gut.
Ich bin davon ausgegangen, dass Osimhen maximal ein Jahr bleibt und danach
von irgendeinem „Englischen Finanzgiganten“ gekauft wird, weshalb der Transfer
sich nicht nur damals schon finanziell gelohnt hat, sondern auch im Hinblick auf Prestige und Presse.
Aber ihn jetzt schon ziehen zu lassen, wäre fatal. Wir müssen hoffen, dass sich Kane nicht am 06.01. gegen Leipzig oder danach gegen Köln verletzt, denn die Aussage Eberls deute ich nicht als Entwarnung, sondern als eine mögliche Option. Und wenn Bayern will, dann kriegen sie jeden Spieler aus der Türkei – siehe Boey.
Vielleicht gefällt es ihm in Istanbul. Wer weiß.
Oder die Angebote waren ihm nicht gut genug. Ich dachte eigentlich auch er würde direkt wieder abziehen.