Juventus scheidet aus – Yildiz wird zum Gesprächsthema
Juventus Turin gewann das Rückspiel gegen Galatasaray mit 3:2, verpasste jedoch aufgrund des 2:5 aus dem Hinspiel den Einzug ins Achtelfinale der UEFA Champions League. Im Mittelpunkt der italienischen Berichterstattung stand dennoch ein Spieler: Kenan Yildiz.
Mehrere Großchancen, ein Pfostenschuss in der 79. Minute und zahlreiche Dribblings sorgten dafür, dass Yildiz trotz des Ausscheidens die Schlagzeilen dominierte.
„Unaufhaltsam“ – Lob von allen Seiten
Sport Mediaset schrieb: „Auch wenn nicht alles gelingt, bleibt sein Wille, etwas zu bewirken, unverändert. Wenn er beschleunigt, ist er stets eine Bedrohung.“ Die Analyse stellte klar, dass Yildiz das Spiel immer wieder an sich zog.
Eurosport Italien hob besonders seine Entschlossenheit hervor: „Er suchte früh den Abschluss und testete Ugurcan Cakir. Später traf er den Pfosten. Unaufhaltsam, bis die Kräfte nachließen.“
Auch Corriere dello Sport lobte: „Nicht in Bestform, aber er atmete, dribbelte und arbeitete auf mehreren Positionen. Das Einzige, was fehlte, war das Tor. Applaus.“
„Der Beste auf dem Platz“
La Gazzetta dello Sport bewertete Yildiz als besten Juventus-Spieler des Abends und stellte fest: „Kenan war der auffälligste Akteur, auch wenn Osimhen das Spiel entschied.“
Calcio Mercato analysierte: „Ideen, Dribblings, kreierte Chancen – genau das braucht man in solchen Nächten.“ Auch La Repubblica sah ihn als Motor: „Er spürte die Herausforderung, versuchte alles und kam dem Tor mehrfach nahe.“
Pfostenschuss als Symbol des Abends
Der Moment der Partie war sein Abschluss an den Pfosten. Il Messaggero beschrieb die Szene als beinahe spielentscheidend. Il Mattino sprach von „unglücklichen Schüssen an den Pfosten“, während Virgilio zusammenfasste: „Manchmal ist er nicht zu stoppen, auch wenn das Tor aus Pech ausbleibt.“
90 Min hob seine mentale Stärke hervor: „Er ging trotz nicht optimaler körperlicher Verfassung aufs Feld und wollte die Enttäuschung des Hinspiels wettmachen.“ Auch Leggo betonte: „Er begann selbstbewusst, traf den Pfosten und kämpfte bis zur Erschöpfung.“
Große Bühne, große Wahrnehmung
Obwohl Juventus das Champions-League-Aus hinnehmen musste, blieb Kenan Yildiz als auffälligste Figur des Abends in Erinnerung. Die italienische Presse würdigte seinen Mut, seine Kreativität und seine Durchsetzungsfähigkeit – Attribute, die selbst in einer Niederlage Eindruck hinterlassen.


