Udinese will Zaniolo behalten: Inler bestätigt klare Absicht
Gökhan Inler, Sportdirektor von Udinese Calcio, bestätigte im Gespräch mit HT Spor, dass sein Klub Nicolo Zaniolo fest verpflichten will. Udinese führte nach Inlers Worten bereits Verhandlungen mit Galatasaray. Zaniolo wechselte zu Saisonbeginn auf Leihbasis nach Italien, kommt dort regelmäßig zum Einsatz und steigerte zuletzt seine Leistungen – ein Punkt, der intern die Zustimmung für den nächsten Schritt erleichterte.
Inler sagte: „Nicolo Zaniolo ist ein hervorragender Spieler, ich kannte ihn schon vorher. Er ist ein in Italien bekannter Fußballspieler. Der Transferprozess war sehr schwierig. Galatasaray wollte ihn nicht so einfach gehen lassen. Wir standen im Wettbewerb mit anderen Teams.“ Zugleich schilderte er die Motivation des Spielers: „Zaniolo wollte weg, weil er in die Nationalmannschaft zurückkehren wollte. Er hat sich für uns entschieden. Unsere Gespräche verliefen positiv, er wollte auch zu uns.“
„Galatasaray muss entgegenkommen“: Verhandlungen laufen weiter
Bei den finanziellen Details blieb Inler bewusst zurückhaltend, machte aber deutlich, dass die Gespräche noch nicht abgeschlossen sind. „Ich kann hier keine Zahlen nennen, aber unsere Transferverhandlungen dauern an.“ Gleichzeitig setzte er einen klaren Akzent: „Aber Galatasaray muss auch entgegenkommen.“ Für Udinese spielt das Budget eine Rolle, denn Inler räumte ein, dass die Ablöse hoch sei. Trotzdem sieht er einen Weg, wenn beide Seiten Lösungen finden.
Inler betonte zudem, dass die sportliche Leistung das Fundament für jede Entscheidung bleibt: „Das Wichtigste ist die Leistung des Spielers. Alles ist möglich.“ Außerdem kündigte er weitere Gespräche an: „Für unser Budget ist die Ablösesumme hoch, aber wir werden mit Okan Buruk sprechen.“ Zaniolo steht in dieser Saison bei 16 Einsätzen für Udinese und erzielte fünf Tore.
Cuesta bei Vasco: Sonderklausel bringt sofort Geld – KAP-Mitteilung nennt Gebühren
Parallel gibt es bei Carlos Cuesta eine Entwicklung, die für Galatasaray direkt greifbar ist. Globo berichtet, dass Vasco da Gama mit Cuestas Leistungen zufrieden ist und den Kolumbianer im Team behalten möchte. Vasco besitzt das Recht, den Leihvertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern – genau diese Option rückt nun in den Vordergrund.
Die finanziellen Eckdaten sind offiziell dokumentiert: In einer Mitteilung von Galatasaray an die Plattform für öffentliche Informationen (KAP) wurden die Zahlungen genannt. Vasco zahlt für die Leihe 750.000 Euro für eine halbe Saison und 1,5 Millionen Euro für die nächste Saison. Sollte Vasco die Transferrechte erwerben wollen, liegt die festgelegte Summe bei 5,75 Millionen Euro.
Cuesta liefert in Brasilien: Einsätze und Tor in 17 Spielen
Auch sportlich hat Cuesta in Brasilien Spuren hinterlassen. In der vergangenen Saison absolvierte er für Vasco da Gama 17 Spiele und erzielte dabei ein Tor. Die Zufriedenheit des Klubs spiegelt sich damit nicht nur in Aussagen, sondern in einer klaren Entscheidung wider: Die Verlängerung ist ein Signal, dass Vasco den Verteidiger als feste Größe einplant – und Galatasaray gleichzeitig durch die vereinbarten Zahlungen Planungssicherheit gewinnt.
Warum Zaniolo und Cuesta für Galatasaray jetzt entscheidend sind
Für Galatasaray entstehen damit zwei parallel laufende Chancen: Bei Zaniolo geht es um eine potenziell „saftige“ Ablöse im Rahmen einer festen Verpflichtung, bei Cuesta um gesicherte Einnahmen über eine Vertragsklausel – mit einer klar definierten Kaufoption. Der Januar kann damit nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich zum Schlüsselmonat werden, wenn Udinese und Vasco ihre nächsten Schritte finalisieren.



3 Kommentare
Das einzige saftige was 6S bekommt ist der Dosensaft von Wanda Nara.
Zaniola hat seinen Soll gegen fener erfüllt dafür danken wir ihm aber man sollte ihn endlich für einen angemessen Betrag verkaufen. Und Cuesta war irgendwie ein Experiment oder so anders kann man das nicht erklären.
„Zaniolo wollte weg, weil er in die Nationalmannschaft zurückkehren wollte. Er hat sich für uns entschieden. Unsere Gespräche verliefen positiv, er wollte auch zu uns.“
Hä, ich dachte Buruk? Interessant, dass Gala ihn nicht wegschicken wollte…
Aber gut, weg mit ihm. Mochte ihn noch nie.
Das gleiche auch mit Cuesta.
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Lt. dem Seifensohn haben wir die Verhandlungen um Noa Lang begonnen. Kenne den Spieler überhaupt nicht. Keine Ahnung, wie er so drauf ist. Dann ist wohl Lookman Geschichte. Schade. Aber gut, Lookman wird bestimmt auch das Doppelte kosten. Wobei, selbst wenn dieser Lang nur 20 kostet, bezahlt unser Vorstand 40…