Galatasaray schaltet im Wintertransfermarkt auf Angriff und richtet den Fokus auf Ademola Lookman. Der Name gilt als besonders brisant, weil Fenerbahce den nigerianischen Offensivspieler bereits länger im Blick haben soll (mehr dazu). Nun tauchen aus Italien konkrete Details auf, die den nächsten Schritt im Poker beschreiben.
Italien-Details: 25 Millionen Euro als erstes Paket für Atalanta
Nach Informationen von Gianluca Di Marzio hat Galatasaray ein erstes Angebot für Ademola Lookman vorbereitet und an Atalanta Bergamo herangetragen. Die genannte Summe liegt bei 25 Millionen Euro. Damit wäre die Marschroute klar: Galatasaray will den Deal nicht über Randgespräche anbahnen, sondern mit einer konkreten Zahl die Tür öffnen.
Für Atalanta ist diese Ausgangslage entscheidend, weil sie den Rahmen für Verhandlungen direkt absteckt. Gleichzeitig zeigt die Summe, dass Galatasaray bei diesem Transfer nicht auf Zeit spielen will. Gerade in einer Winterperiode, in der viele Klubs zögern, wirkt ein klar beziffertes Erstangebot wie ein Signal an den Markt.
Kavukcu in Mailand: Transfergespräche bekommen Struktur
Im selben Zusammenhang wird die Reise von Abdullah Kavukcu, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Sportif A.S., nach Mailand genannt. Die Botschaft dahinter: Galatasaray versucht, Gespräche vor Ort zu beschleunigen und die entscheidenden Linien direkt zu ziehen. In Transferphasen ist genau dieses Timing oft der Unterschied, ob ein Deal schnell Fahrt aufnimmt oder im Detail steckenbleibt.
Parallel fällt im Umfeld der Planungen auch der Name Youssouf Fofana. Das deutet darauf hin, dass Galatasaray die Kaderarbeit nicht auf einen einzigen Baustein reduziert, sondern mehrere Optionen synchron bewertet (GazeteFutbol berichtete). So entsteht eine Verhandlungsposition, die weniger abhängig von einem einzigen Verlauf ist.
Der Lookman-Effekt: Warum der Name bei Fenerbahce mitschwingt
Dass Fenerbahce mit Ademola Lookman in Verbindung gebracht wird, erhöht den Druck auf dem Markt. Ein Spieler, der bei zwei Rivalen gleichzeitig als Priorität gilt, wird automatisch zum Prestige-Thema. Für Galatasaray ist das eine Gelegenheit, die eigene Handlungsfähigkeit zu zeigen – und zugleich ein Risiko, weil Konkurrenz die Preisspirale antreiben kann.
Entscheidend wird, wie Atalanta die erste Zahl bewertet und welche Dynamik daraus entsteht. Wenn das Erstangebot als Einstieg akzeptiert wird, rücken schnell Vertragsdetails, Zahlungsstruktur und Timing in den Mittelpunkt. Bleibt Atalanta hart, muss Galatasaray entscheiden, ob es nachlegt oder auf alternative Profile umschwenkt.



Ein Kommentar
Und gleich den nächsten Verletzten… Er kann aber noch gehen.