Gerüchte um den Standort: „Ein Umzug ist nicht möglich“
In den sozialen Medien kursierten zuletzt Behauptungen, Fenerbahce könne sein Stadion aus Kadiköy an einen anderen Ort verlegen. Bei der Vorstandssitzung der Fenerbahce-Ratsversammlung fiel dazu eine eindeutige Aussage. Sakip Mosturoglu, Vorsitzender des Gremiums, wies die Diskussion klar zurück und machte deutlich, dass ein Standortwechsel nicht zur Debatte stehe.
Mosturoglu betont Eigentum und Satzung: Entscheidung liegt bei der Generalversammlung
Mosturoglu erklärte, die Diskussionen hätten in den sozialen Netzwerken ein Ausmaß erreicht, das eine Klarstellung notwendig mache. „In den sozialen Medien wird viel über den Umzug des Fenerbahce-Stadions diskutiert. Liebe Freunde, ein Umzug des Fenerbahce-Stadions ist nicht möglich. Solange es den Fenerbahce Sportklub gibt, gehört dieses Stadion dem Fenerbahce Sportklub“, sagte er. Er verwies zudem auf die Entstehungsgeschichte und unterstrich, dass der Klub das Stadion nicht „vom Staat erhalten“ habe, sondern es auf Basis eigener Mittel und eigener Leistung errichtet worden sei. Darüber hinaus betonte er, dass die Befugnis laut Satzung bei der Generalversammlung liege und ohne deren Zustimmung nichts geändert werden könne: „Solange die Generalversammlung dies nicht zulässt, gehört dieses Stadion uns. Haben Sie keinen Zweifel.“
High Court veröffentlicht Zahlen: Gesamtschulden bei 27,635 Milliarden TL
Neben dem Stadionthema standen auch die Finanzen im Mittelpunkt. In der Sitzung, die in den Faruk Ilgaz Facilities stattfand, wurden die Gesamtschulden des Klubs offiziell genannt. Demnach belaufen sich die Schulden von Fenerbahce auf 27,635 Milliarden TL (ca. 538,74 Mio. Euro). Mehmet Vodina, Vorsitzender des Aufsichtsrats, erklärte, dass die Prüfung den Zeitraum vom 1. Juni 2025 bis zum 30. November 2025 abdecke.
Kurzfristig und langfristig getrennt: 18,398 Milliarden TL und 9,237 Milliarden TL
Vodina führte aus, dass die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Klubs bei 18,398 Milliarden TL liegen, während die langfristigen Verbindlichkeiten 9,237 Milliarden TL betragen. Gleichzeitig gab er an, dass sich das Gesamtvermögen des Klubs auf 26,87 Milliarden TL belaufe. Für den geprüften Zeitraum wurden zudem die tatsächlichen Ausgaben mit 1,962 Milliarden TL und die Einnahmen mit 1,530 Milliarden TL angegeben.
Sadettin Saran erhält Applaus und sendet klare Meisterschaftsbotschaft
Für Aufmerksamkeit sorgten auch die Aussagen von Sadettin Saran, der bei der Sitzung von den Mitgliedern des Diwan-Vorstands mit Applaus begrüßt wurde. Der Präsident machte deutlich, dass das Ziel nicht verwässert werde: „Unsere Verantwortung und unser Ziel sind klar, und das ist die Meisterschaft. Es ist unser Team, das auf dem Spielfeld kämpft und dieses Ziel erreichen wird. Wir sehen und kennen unsere Mängel. Wir setzen unsere Arbeit in dieser Richtung fort“, sagte Saran.
„Schulter an Schulter“: Saran wirbt um Geschlossenheit in der entscheidenden Phase
Saran sprach außerdem über die Dynamik der vergangenen Monate und beschrieb, wie schnell sich die Stimmung im Klub verändert habe. Er betonte, dass Fenerbahce seinen Wettbewerb „in allen Wettbewerben“ fortsetze und die Athleten in allen Abteilungen ihren Kampf fortführen. Gleichzeitig machte er klar, dass Kritik zwar dazugehöre, der Klub in dieser Phase jedoch vor allem Geschlossenheit brauche. „Jeder, der das Trikot trägt, trägt die Verantwortung dieses Vereins. Natürlich wird es Kritik geben, aber was wir heute brauchen, ist, Schulter an Schulter zu stehen. Dieses Team wird mit der Unterstützung von uns allen zum Ziel gehen“, erklärte er.



5 Kommentare
Wir waren wieder mal der erste Club der Türkei der Anfang der 2000er Jahre sein Stadion selbst finanziert, gebaut und die Eigentumsrechte an den türkischen Staat überschrieben hat, bei anderen türkischen Süperligvereinen lief das übrigens genau umgekehrt, da hat der Staat die Stadien durch türkische Steuergelder finanziert und ihnen die Eigentumsrechte überschrieben, das sollte man schon wissen bevor man hier in der FB Rubrik irgendwelchen dummen Scheiss zum FB Stadion reinschreibt.
Als selbstfinanzierter Eigentümer des FB Stadions die Rechte an den Staat zu übertragen und auch noch Steuern/Miete dafür zu bezahlen ist in der türkischen Süperlig auch ein absolutes Novum, dieser sozialen Verantwortung als größter Steuerzahler des türkischen Fussballs kommt außer FB auch kein anderer türkischer Süperligverein nach, das muss man hier auch klipp und klar mal in der Form so sagen dürfen oder?
Achso das FB Stadion…
Da wir die Ersten waren die wie gesagt seinerzeit das Stadion gebaut haben, ist es inzwischen in die Jahre gekommen und bedarf dringend einer Modernisierung/Umbau, auch die Kapazität mit 50.000 Plätzen ist meiner Ansicht nach nicht mehr zeitgemäß und muss mindestens auf ca. 65.000 bis 75.000 erweitert werden.
Die beste und günstigste Lösung wäre hier die Pläne dazu von Aziz Yildirim umzusetzen, auch das Design hat mir seinerzeit sehr gut gefallen, die Baukosten wollte er und seine Freunde aus eigener Tasche finanzieren, hier darf die Klubkasse sowieso nicht weiter finanziell belastet werden.
So wie wir auch seinerzeit unser Stadion selbst finanziert und gebaut haben müssen wir auch den Umbau selbst finanzieren und umbauen, auf den Staat können und dürfen wir uns sowieso nicht verlassen, die bauen nur Stadien für alle anderen türkischen Clubs.
Was einen Umzug betrifft, so ist das nach der Verlautbarung von Sekip Mostoroglu auch vom Tisch, deshalb müssen wir darüber auch nicht mehr länger diskutieren.
Stadion Umzug aus Kadiköy bitte direkt ins Ausland. Türkiyeden uzak durun.
Schulter an Schulter, zusammen mit TFF und allen Schiedsrichter wird man es schaffen. wie gestern im Spiel wieder keine rote Karte gesehen.
Witz der Saison. Taliscas Faustschlag nicht mal gelbe Karte. Kein Var, nix.
Bunlar Sampiyon olup yine Uefadan Sike Cezasi yicek.
Wie mir Bekannt ist hat Fair Play
2 Väter und Rushdi keinen Vater. Ich bin dafür das wir einen Vater von Fair Play Nehmen und der Familie Rushdi zuführen. Ich finde es Schrecklich das in Deutschland die Rolle der Klassischen Familie nicht gefördert wird.