Musaba wird offiziell: Ablöse und Vertrag sind fest verankert
Fenerbahce schließt den Transfer von Anthony Musaba ab und zahlt für den niederländischen Flügelspieler eine Ablösesumme an Samsunspor. Nach Informationen von Sabah liegt die fixe Zahlung bei 5,7 Millionen Euro, der Profi soll ein Jahresgehalt von 1,4 Millionen Euro erhalten. Geplant ist ein Vertrag über 4,5 Jahre, womit der Klub sowohl sportlich als auch wirtschaftlich auf eine langfristige Lösung setzt.
Musaba bringt Zahlen aus dieser Saison mit, die den Transfer im Profil erklären. In 21 Einsätzen für Samsunspor in der Süper Lig und der UEFA Conference League stehen sechs Tore und vier Vorlagen zu Buche. Damit bekommt die Offensive eine Komponente, die Tempo und direkte Produktion verbindet. Für Fenerbahce ist die Personalie zugleich ein Signal an die Konkurrenz: Der Klub nutzt den Startschuss des Fensters, um sofort Fakten zu schaffen.
Tedesco und das Mittelfeld: Zwei Welt-Namen erhalten grünes Licht
Nach der ersten Verstärkung liegt der Fokus im Klub auf dem Zentrum. Domenico Tedesco soll zwei „weltbekannte“ Namen für das Mittelfeld zur Entscheidung vorgelegt bekommen haben – und beide akzeptiert haben. Sercan Hamzaoglu sprach dazu auf dem YouTube-Kanal SporON über die laufenden Gespräche und benannte dabei Leon Goretzka sowie Youssouf Fofana von Milan als Kandidaten.
Wörtlich erklärte Sercan Hamzaoglu: „Fenerbahce hat Fofana von Milan zu den Kandidaten für das Mittelfeld hinzugefügt. Die Kosten für den Spieler sind etwas hoch. Ich habe diese Information bestätigt.“ Anschließend wurde die sportliche Linie konkret: „Der Trainer hat Goretzka und Fofana akzeptiert und dem Transfer zugestimmt.“ Damit ist die Richtung klar, auch wenn die finanzielle Umsetzbarkeit vor allem bei Fofana als entscheidender Faktor im Raum steht.
Kim Min-jae reagiert schnell: Fenerbahce erhält eine klare Tendenz
Auch die Innenverteidigung bleibt ein Thema, weil Kim Min-jae bei mehreren Klubs auf dem Zettel stehen soll. Nach Informationen von Sky Sports haben mehrere Vereine Angebote abgegeben, darunter auch Fenerbahce. Zudem beobachten demnach einige italienische Klubs die Situation. Für die Gelb-Blauen ist das sportlich naheliegend, weil Kim Min-jae in der Saison 2022/23 bereits für Fenerbahce spielte und die Liga wie den Klub kennt.
Die Kernaussage in dieser Spur lautet jedoch: Ein kurzfristiger Abschied wird nicht erwartet. Kim Min-jae soll mindestens bis zum Saisonende bleiben wollen und bei Bayern München planen, die Spielzeit zu Ende zu bringen. Seit seinem Wechsel im Sommer 2023 vom SSC Neapel besitzt er in München einen Vertrag bis 2028. In dieser Saison stehen 17 Spiele und eine Torvorlage in der Bilanz. Für Fenerbahce bedeutet das: Der Name erzeugt Aufmerksamkeit, die realistische Umsetzung wirkt jedoch gebremst.
Karouani-Poker: Amrabat-Faktor bringt Real Betis ins Spiel
Auf der Linksverteidigerposition rückt El Karouani vom FC Utrecht in den Mittelpunkt – und mit ihm eine Entwicklung, die den Deal plötzlich komplizierter macht. Eine Einigung mit dem Spieler wurde im Umfeld behauptet, doch nun mischt ein weiterer Klub mit. Nach Informationen von Sabah führte Sofyan Amrabat, den Fenerbahce zu Saisonbeginn an Real Betis Sevilla ausgeliehen hat, ein Gespräch mit seinem Landsmann El Karouani. Demnach gab er zunächst eine positive Empfehlung für Fenerbahce, empfahl den Spieler danach jedoch Real Betis, woraufhin der spanische Verein Kontakt aufgenommen habe.
Der sportliche Kern bleibt dennoch eindeutig: Fenerbahce möchte den Linksverteidiger verpflichten und arbeitet an einem Modell ohne Ablösesumme, weil der Vertrag des Spielers am Saisonende ausläuft. Für den Profi soll ein Vierjahresvertrag inklusive eines Jahresgehalts von 1,3 Millionen Euro vorbereitet worden sein. Die neue Konkurrenz erhöht den Druck, die nächsten Schritte schneller zu setzen. Gleichzeitig zeigt der Vorgang, wie stark Netzwerke und direkte Gespräche Transfers im Winterfenster beeinflussen können.
Überraschung um Irfan Can Egribayat: Polen-Plan wackelt, Istanbul bleibt Priorität
Während Neuzugänge diskutiert werden, richtet sich der Blick auch auf mögliche Abgänge. Irfan Can Egribayat gilt als Kandidat, der den Klub verlassen könnte, nachdem er intern ausgemustert wurde. Zunächst wurden Klubs aus Polen wie Legia Warschau und Lech Posen als Interessenten gehandelt, doch nun öffnet sich eine zweite Spur innerhalb der Süper Lig. Nach Informationen von Fanatik zeigen RAMS Basaksehir, Kasimpasa und Hesap.com Antalyaspor Interesse und bereiten Angebote vor.
Für die Entscheidung des Torhüters spielt die Lebens- und Standortfrage eine zentrale Rolle. Irfan Can Egribayat soll Istanbul als Priorität setzen und in der Stadt bleiben wollen, was Verhandlungen innerhalb der Liga begünstigt. In dieser Saison kam er in sechs Spielen zum Einsatz, kassierte sieben Gegentore und blieb in zwei Partien ohne Gegentreffer. Für Fenerbahce ist damit klar: Das Fenster dreht sich nicht nur um Zugänge – auch die Abgangsseite könnte kurzfristig Bewegung bringen.



Ein Kommentar
Finde ich gut, dass wir direkt zu Beginn des Transferfensters loslegen.
Das war unter Ali Koc ganz anders… immer die letzten 2-3 tage