2:1-Sieg reicht nicht – Hinspiel entscheidet das Duell
Fenerbahce gewann das Rückspiel der UEFA Europa League in Nottingham mit 2:1, musste sich jedoch aus dem Wettbewerb verabschieden. Ausschlaggebend blieb die 0:3-Heimniederlage im Hinspiel. Mit einem Gesamtstand von 2:4 endete die europäische Reise der Gelb-Marineblauen.
Trainer Domenico Tedesco zeigte sich nach dem Spiel kämpferisch, aber selbstkritisch. „Wir hatten ein gutes Spiel. Ich bin sehr stolz auf Fenerbahce. Es war nicht einfach“, sagte er. Gleichzeitig stellte er klar, wo das Duell entschieden wurde: „Wir haben die Tour zu Hause verloren. Im zweiten Spiel haben wir sehr gut gekämpft.“
Selbstkritik und Stolz zugleich
Tedesco verwies auf die schwache Leistung im ersten Aufeinandertreffen. „Im ersten Spiel waren wir unter unserem Niveau. Das hat uns am Ende die Tour gekostet“, erklärte er offen. Trotz zahlreicher Ausfälle habe die Mannschaft Charakter gezeigt. „Das Team hat bewiesen, dass es lebt. Trotz aller Verletzungen finden wir Lösungen und treten auf.“
Besonders hob er junge Spieler hervor, deren Leistungen ihn nicht überraschten. „Ihre Mentalität kennen wir. Sie trainieren stark und zeigen es im Spiel. Das war keine Überraschung für uns.“
Spieler sprechen von Stolz und Enttäuschung
Auch die Profis äußerten sich nach dem Abpfiff. Tarik Cetin betonte: „Nach dem 2:0 haben wir ans Weiterkommen geglaubt. Unsere Fans haben uns bis zum Ende unterstützt. Ich arbeite hart an meinen Schwächen und hoffe, meinem Team noch mehr helfen zu können.“
Matteo Guendouzi schlug einen ähnlichen Ton an. „Wir sollten stolz sein. Wir haben gegen eines der besten Teams der Europa League gespielt. Aber es war nicht akzeptabel, das erste Heimspiel zu verlieren. Hier haben wir Charakter gezeigt, doch das Hinspiel hat uns die Chance genommen.“
Aktürkoglu setzt Meisterschaftsziel
Doppeltorschütze Kerem Aktürkoglu blickte trotz des Ausscheidens nach vorn. „Wir haben gesagt, dass wir nicht aufgeben werden. Wir wollten zeigen, dass Fenerbahce nicht aufgibt“, erklärte er. „Wir verabschieden uns erhobenen Hauptes.“
Gleichzeitig richtete er den Fokus auf die Liga. „Am Ende der Saison werden wir Meister sein“, sagte Aktürkoglu selbstbewusst. Für Fenerbahce endet das Europa-Abenteuer, doch im nationalen Wettbewerb bleibt das große Ziel bestehen.



2 Kommentare
Fener hatte gestern sein 300. Europapokal-Spiel. Davon waren locker 290 Spiele gegen irrelevante Dorfmannschaften.
Woah gerade paar Videos vom Spiel gestern gesehen – Wenn Kerem am Ball ist rufen die Fans von NF einfach „you are just the shit of Galatasaray“ – sogar in einem Europapokalspiel wird Galatasaray im Stadion gerufen – das muss richtig bitter für Spieler und Fans sein – lasst euch das mal auf der Zunge zergehen – Galatasaray hat nichts mit diesem Spiel zu tun und trotzdem hört man laut im ganzen Stadion den Namen – das zeigt finde ich, welcher Name einen Stempel in Europa hinterlassen hat – ist nicht böse gemeint aber finde ich als GS Anhänger natürlich lustig muss ich zugeben 🙂 – das ich das hier schreibe soll wirklich keine Provokation sein – mein Kumpel ist FB Fan und mit ihm haben wir das geschaut und ich hab ihn auf Bro-Basis aufgezogen damit – etwas „humorvoll“ als Brüderliches Ärgern sehen bitte
Aber mal zurück zum wichtigen – ich persönliche finde es dennoch sehr schade das FB gestern raus ist – da war echt alles möglich vor allem weil viele Stammspieler von NF nicht auf dem Platz standen – ich verstehe bei uns Türken eins nicht – GS wie FS – sobald etwas in greifbare nähe rückt verkacken wir – es ist unfassbar – GS gibt fast noch ein 5:2 aus der Hand – und FB schaltet alles ab was man abschalten kann wenn nur noch 1 Tor fehlt – was stimmt nicht mit unseren Clubs??!! Bitte einer soll mir das irgendwie verständlich machen.