100. Spiel für Real Madrid löst weitere Bonuszahlung aus
Real Madrid besiegte Benfica Lissabon im Achtelfinal-Playoff der UEFA Champions League mit 2:1 und zog in die nächste Runde ein. Im Mittelpunkt stand dabei Arda Güler: Der 21-Jährige absolvierte sein 100. Pflichtspiel für die Königlichen und stand 84 Minuten auf dem Platz. Im Spiel wurde ein Treffer des jungen Mittelfeldstars aus Ankara aufgrunde einer Abseitsstellung per VAR annulliert, dennoch hatte die Partie eine besondere Bedeutung.
Mit diesem Jubiläum wurden vertraglich vereinbarte Bonusklauseln erneut aktiviert. Durch seinen Einsatz gegen Benfica flossen weitere zwei Millionen Euro an Fenerbahce. Der Transfer des Nationalspielers zahlt sich für den Istanbuler Klub damit weiter aus.
Transfermodell mit langfristiger Wirkung
Im Sommer 2023 wechselte Arda Güler für eine fixe Ablösesumme von 20 Millionen Euro zu Real Madrid. Zusätzlich wurden leistungsabhängige Bonuszahlungen in Höhe von zehn Millionen Euro vereinbart. Bislang erhielt Fenerbahce bereits acht Millionen Euro aus diesen variablen Komponenten.
Durch die jüngste Aktivierung steigt die Gesamtsumme nun auf 28 Millionen Euro. Sollte Güler weitere Einsätze sammeln und bestimmte Spielmarken erreichen, kann der Betrag weiter anwachsen. Bei zusätzlichen Einsätzen könnte sich die Gesamtablösesumme auf 30 Millionen Euro aus Bonusbestandteilen erhöhen, sollten weitere 25 Einsätze hinzukommen.
Weitere Einnahmequelle durch Weiterverkaufsbeteiligung
Besonders strategisch wichtig ist eine weitere Vertragsklausel: Fenerbahce sicherte sich eine 20-Prozent-Beteiligung an einem zukünftigen Weiterverkauf. Sollte Real Madrid den Offensivspieler in den kommenden Jahren transferieren, partizipieren die Gelb-Dunkelblauen erneut erheblich.
Arda Güler entwickelt sich damit nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich zu einem Schlüsselprojekt für Fenerbahce. Jeder Einsatz im Trikot der Madrilenen stärkt den finanziellen Spielraum des Klubs – ein Transfer, der langfristig Wirkung entfaltet.


