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UEFA veröffentlicht Financial Fairplay-Bericht 2017-2019

Zum Abschluss des Jahres hat die UEFA am 20. Dezember ihren Financial Fairplay-Untersuchungsbericht veröffentlicht. Bereits zum fünften Mal gibt dieses umfassende Dokument einen Einblick in die Aktivitäten des Club Financial Control Body (CFCB) im Hinblick auf die Lizenzierung und das Financial Fairplay der Spielzeiten 2017/18 und 2018/19. Im betrachteten Zeitraum wurden insgesamt 17 Klubs streng durch das CFCB kontrolliert.

Im Allgemeinen zeichnet sich im Bericht ein positiver Trend bei der finanziellen Entwicklung im europäischen Klubfußball ab. Die Anzahl der überfälligen Zahlungen konnte so stark gesenkt werden, dass ein neues Rekordminimum, seit Aufzeichnungsbeginn 2011, erreicht werden konnte. Im Fokus der Untersuchungen hinsichtlich überfälliger Zahlungen standen hauptsächlich die Klubs Panathinaikos FC, PFC Levski, FK Vardar und Sporting Lissabon. Zusätzlich zu diesen vier Fällen, erhielt unter anderem auch Besiktas eine Geldstrafe in der Höhe von 100.000 € aufgrund signifikanter offener Zahlungen, die jedoch kurz nach der Deadline beglichen wurden.

Strafen für die türkischen Vertreter

In der Zusammenfassung der getroffenen Entscheidungen werden die folgenden Fakten erwähnt. Acht die zu Beginn erwähnten 17 Klubs, darunter auch Besiktas, konnten alle Anforderungen erfüllen und erfolgreich aus der Vereinbarung aussteigen. Unter den Klubs, die weiterhin beobachtet werden, konnte neben Maccabi Tel Aviv auch Galatasaray die finanziellen Ziele für die Saison 2018/19 erfüllen. Das CFCB stellte fest, dass sich die drei Klubs FC Rubin Kazan, Trabzonspor und Fenerbahce nicht an die Vereinbarungen gehalten haben. Diese wurden für weitere Entscheidungen zur rechtsprechenden Kammer verwiesen.

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Ursprünglich wurde Trabzonspor von dem nächsten UEFA Klub-Wettbewerb, für den sie sich qualifizieren würden, ausgeschlossen. Dieser Ausschluss findet jedoch, unter Einhaltung bestimmter Bedingungen in der Saison 2019/2020, nicht statt. Dabei sollen ihnen 50 Prozent des UEFA Preisgeldes der Spielzeit 2019/20 oder 2020/21 entzogen werden. Trabzonspor reichte gegen diese Entscheidung eine Beschwerde beim CAS ein.

Im Fall von Fenerbahce wurde für die europäischen Spielzeiten 2020/2021 und 2021/2022 eine Kaderbegrenzung auf 23 Mann ausgesprochen. Außerdem muss der Klub eine positive Transferbilanz vorweisen. Andernfalls können sie ihre Neuzugänge in den oben genannten Saisons nicht in den UEFA Kader inkludieren.

Der ausführliche Bericht kann unter dem folgenden Link abgerufen werden:
Compliance and Investigation Activity Report 2017-19

Auszug aus dem UEFA FFP-Bericht

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Hakan Salman

Hakan Salman

4 Kommentare

  1. Avatar
    29. Dezember 2019 um 19:13

    Ehrlich gesagt habe ich vor Anpfiff nicht mit einem Sieg gerechnet, jetzt haben wir doch gewonnen. Nach Abschluss der Hinrunde ist es Zeit für ein kleines Zwischenfazit.

    Auf dem Konto haben wir 31 Punkte zu verbuchen, das sind minimum 6 Punkte zuwenig, da wir die Hinrunde mit ca. 35-37 Punkten beenden müssten, weil wir am Saisonende für den Titel zwischen 70 bis 75 Punkte brauchen.

    Somit müssen wir in der Rückrunde zwischen 39 bis 46 Punkte holen um die Meisterschaft sicher einzutüten. Natürlich kann es auch durchaus möglich sein, das eine Punktezahl zwischen 66 bis 70 Zählern ausreicht um auf dem Treppchen zu stehen, das möchte ich bei dem schwachen Ligaverlauf nicht gänzlich ausschließen.

    Da ich aber einer bin, der auf Nummer sicher geht, verlange ich am Saisonende zwischen 70 bis 75 Punkte und da das m.M.n. mit einem Trainer wie EY unmöglich ist, sollten wir uns zur Winterpause um alternative Lösungen auf dem Trainerposten umsehen.

    Wenn man nur 9 von 17 Spielen gewinnt oder 31 von möglichen 51 Punkten holt, dann ist das eine ganz schwache Hinrunde, da braucht man nichts zu beschönigen.

    Wenn das mit der Punkteausbeute in der Rückrunde so weitergeht und es hier keine signifikante Steigerung gibt, werden wir mit 62 Punkten maximal auf einem EL Platz landen, das wäre das höchste der Gefühle für eine Süperlig Meisterschaft reicht diese Punktzahl bei weitem nicht aus.

    Deshalb sollte man zur Winterpause frühzeitig die Reißleine ziehen und den Trainerposten bei FB mit besserem Personal neu besetzen, wenn man am Saisonende nicht wieder mit leeren Händen dastehen möchte.

  2. Avatar
    29. Dezember 2019 um 18:35

    JAILSON VURDU VE GOL OLDU !!!!!!!!

    AUS 30 Metern ! Traumtor !

    Tolga Cigerci hat überhaupt nichts auf dem Platz verloren und schon gar nicht auf der LF Position.

    Jailson sowie Gustavo spielen auf IV Position. 2 gelernte ZDMS auf IV. Dirar spielt auf LV Ozan Tufan ist seid dem Emre drin ist auf ZOM gewechselt.

    Der einzige der auf seiner tatsächlichen Position eingesetzt ist, ist Bayindir auf der TW Position.

    • Avatar
      29. Dezember 2019 um 18:57

      Jailson rettet Ersun Yanals Arsch, sowie Ferdi Kadioglu auch.

      Werden aber nicht mehr berücksichtigt und spiele nur, wenn es keine andere Möglichkeit gibt als Sie einzusetzen.

  3. Avatar
    28. Dezember 2019 um 18:01

    Ich denke, das wir spätestens in der kommenden Saison ein absolutes Erdbeben im türkischen Fussball erleben werden. Die finanzielle Situation wird sich für die Süperligisten weiter zuspitzen insbesondere für die istanbuler Großclubs wenn sie nicht an der CL Gruppenphase teilnehmen können.

    Ich glaube auch nicht, das beIN Sports in der kommenden Saison soviel Geld für die Übertragungsrechte an der Süperlig bezahlen möchte, wenn sie den TV Vertrag kündigen und das ist absolut im Bereich des möglichen wirds für die Süperligisten zappenduster, weil ihnen ihre finanzielle Haupteinnahmequelle wegbricht.

    Die istanbuler Großclubs machen weiterhin Schulden über Schulden und sie haben auch nicht vor ihr selbstzerstörerisches Verhalten zu ändern.

    Ich sehe die Zukunft des türkischen Vereinsfussballs unter all diesen Gesichtspunkten sehr skeptisch, das kann m.M.n. nicht mehr lange gut gehen.