Trabzonspor

Trabzonspor: Hüseyin Cimsir will in die Geschichte eingehen


Für Trabzonspor-Trainer Hüseyin Cimsir kann es aktuell nicht besser laufen. In der Süper Lig steht seine Mannschaft nach gelungenem Neuauftakt mit 56 Zählern weiterhin auf Tabellenrang eins. Am vergangenen Dienstag hat die Truppe von der Schwarzmeerküste im Pokal den Halbfinalgegner Fenerbahce mit einem beeindruckenden 3:1-Sieg in Istanbul niedergerungen. Der Nachfolger von Ünal Karaman steht somit kurz vor einem sensationellen Saisonabschluss. Als Doublegewinner würde er nicht nur die lange Durststrecke Trabzonspors beenden, sondern gleichzeitig eine interessante Serie fortsetzen.

Ehemalige Spieler als Meistertrainer

Trabzonspor konnte in der bisherigen Vereinsgeschichte sechs Mal den Meisterschaftspokal in die Luft stemmen. Die Bordeauxrot-Blauen feierten ihre Blütezeit zwischen Mitte der Siebziger- und Achtzigerjahre. Bei all diesen Meisterschaften standen ehemalige Trabzonspor-Spieler an der Seitenlinie. Während Ahmet Suat Özyazici an vier dieser Titel beteiligt war, gewann der frühere Abwehrspieler Özkan Sümer zwei Mal den Liga-Pokal. Sollte die Mannschaft von Hüseyin Cimsir bis zum finalen Spieltag die Nerven bewahren, würde sich der 41-Jährige als Dritter im Bunde einreihen. Als aktiver Fußballer spielte Cimsir im defensiven Mittelfeld von Trabzonspor und trug zeitweise die Kapitänsbinde.

Der Höhenflug von Hüseyin Cimsir

Die Statistiken des Erfolgstrainers sprechen eine ganz klare Sprache. Mit einer stolzen Siegesquote von 75 Prozent in 16 wettbewerbsübergreifenden Partien konnte Cimsir die Fans und den Vorstand vollends überzeugen. Lediglich eine Niederlage mussten Torkanone Sörloth und Co. in dieser Periode hinnehmen. Unter der Leitung des 41-Jährigen erzielten die Bordeauxrot-Blauen 43 Treffer und kassierten im Gegenzug 15 Tore. Hüseyin Cimsir könnte mit seinem Team den Meisterpokal nach 35 Jahren wieder nach Trabzon holen. Dabei ist ihnen Basaksehir mit Trainer Okan Buruk ganz dicht auf den Fersen. In den anstehenden Duellen, unter anderem gegen Alanyaspor und Galatasaray, gilt es also jegliche Art von Verlusten zu vermeiden. Der Finalgegner im türkischen Pokal wird der Sieger der heutigen Begegnung zwischen Alanyaspor und Antalyaspor werden.


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