Galatasaray

Mario Lemina: “Ich vermisse es auf dem Spielfeld zu stehen”

Mario Lemina, der Mittelfeldmotor von Galatasaray, sprach beim vereinseigenen Sender „GS TV“ über seinen aktuellen Alltag und die Coronavirus-Situation. Der Gabuner versucht derzeit das beste aus der Heimisolation zu machen und verbringt viel Zeit mit seiner Familie. „Ich spiele viel mit meinem Sohn. Mit meinem anderen Sohn, der im Ausland ist, führe ich oft Videogespräche. Außerdem betreibe ich intensiv Sport.“ Das Training des 26-Jährigen findet dabei natürlich zuhause statt.

Strikter Trainings- und Ernährungsplan

Zusätzlich zu dem von Galatasaray vorgeschriebenen Trainingsplan will sich Lemina mit ergänzenden Einheiten seine Form bewahren. „Das Programm von unserem Klub basiert eher auf Übungen, die man in einem Fitness-Studio durchführen muss. Ich erweitere den Plan mit Einheiten zur Steigerung der Kondition und der Kraftausdauer. Ich bin gut in Form und fühle mich sehr fit.“ Für Lemina ist aber eines klar: Diese Einheiten können niemals das Training am Ball ersetzen. „Ich vermisse es auf dem Spielfeld zu stehen“, so der Mittelfeldmann.



Auch im Bereich der Ernährung erhielten die Spieler der Gelb-Roten genaue Anweisungen. Für Mario Lemina ist dieser Aspekt selbstverständlich. „Schon bevor unser Ernährungsexperte einen Plan zukommen ließ, hielt ich mich an einen strikten Ernährungsplan. Als professionelle Spieler müssen wir darauf besonders Acht geben, da wir über unsere Ernährung die notwendige Energie aufnehmen“, meinte er und bedankte sich beim Trainerstab.

Immer mehr Erkrankungen im Bekanntenkreis

Die schockierende Nachricht über die Coronavirus-Infektionen beim Rekordmeister erschütterte den türkischen Fußball. Über die Erkrankung seines Trainers Fatih Terim und der Vorstandsmitglieder Abdurrahim Albayrak und Yusuf Günay äußerte sich Lemina bedrückt. „Wir waren sehr traurig als wir davon erfuhren. Ich bete für sie und hoffe, dass wir bald wieder zur Normalität zurückkehren werden.“ Von seinen Freunden aus dem Ausland erhält er auch zunehmend schlechte Neuigkeiten. “Einige meiner Bekannten wurden positiv auf das Virus getestet. Ich versuche sie, wenn auch nur aus der Distanz, zu unterstützen. Es erkranken mehr und mehr Menschen, die wir kennen. Wir müssen unbedingt aufpassen.”

Seine abschließende Botschaft

Zunächst bedankte sich der 26-Jährige bei allen mutigen Menschen aus dem Gesundheitswesen. “Das was sie tun erfordert sehr viel Mut. Ich wünsche ihnen Kraft und Geduld. Sie helfen vielen Menschen und genau deshalb müssen wir ihnen etwas zurückgeben. Sobald alles wieder beim Alten ist, werden wir erkennen, was diese Menschen vollbracht haben.” Für seine Anhänger hatte der Gabuner ebenfalls eine Nachricht, in der er sie darum bat, zuhause zu bleiben und alle Anweisungen zu befolgen. “Hoffentlich werden wir bald wieder in die Stadien zurückkehren und gemeinsam schöne Momente genießen.”

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Hakan Salman

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