Besiktas

Loris Karius: “Ich bin die Nummer 1!”

Im Mai 2018 verlor der FC Liverpool das Champions League-Finale gegen Real Madrid mit 1:3. Als Hauptschuldiger für die Niederlage wurde Liverpool-Schlussmann Loris Karius ausgemacht, welcher mit zwei fatalen Fehlern den „Königlichen“ förmlich zwei Tore und somit auch die Champions League-Trophäe auf dem Silbertablett servierte. Inzwischen spielt der in Biberach geborene Keeper seit Anfang dieser Saison bei Besiktas. Beim Istanbuler Spitzenklub hat sich der 25-Jährige als Nummer 1 durchgesetzt.

Karius: „Müssen uns gut vorbereiten“

Im Rahmen des Antalya-Trainingslagers meldete sich der Deutsche auf einer Pressekonferenz zu Wort und gab einen ersten Ausblick auf die anstehende Rückrunde: „Es ist schön hier zu sein. Wir arbeiten unter besten Bedingungen. Wir möchten uns gemeinsam bestmöglich auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten. Jeder Einzelne muss sich steigern, da wir in der Hinrunde zu viele Punkte liegenlassen haben.“ Karius weiter: „Die Hinrunde war problematisch, auch weil viele Spieler verletzt waren. Es ist nicht einfach, wenn man in jedem Spiel eine andere Abwehrreihe vor sich stehen hat.“

„Ich bin die Nummer 1 im Tor“

„Fortan müssen wir uns auf die Rückrunde konzentrieren. Natürlich möchte ich Spiele mit so wenigen Gegentoren wie nur möglich beenden, jedoch ist die türkische Liga nicht so einfach wie viele es sich vorstellen. Jeder Torwart kennt das. Ein Tor zu kassieren ist für jeden Keeper eine Enttäuschung“, so der 25-Jährige weiter. Auf die Frage, was er über eine mögliche Rückkehr von Ex-Torhüter Fabricio Ramirez denkt, antwortete Karius cool: „Wenn ich mir Gedanken über alle möglichen Zukunftspläne machen würde, dann wäre ich schon längst zurück in Liverpool. Ich denke, dass ich ein guter Torhüter bin. Und ich bin die Nummer 1 im Tor.“

„Verbinde Privatleben nicht mit Fußball“

Zuletzt gab es von Karius einen Rundumschlag gegen die türkische und internationale Presse. „Ich habe keine privaten Probleme. 99 Prozent der geschriebenen Dinge sind völliger Blödsinn. Das einzige Problem hierbei ist die Tatsache, dass die Medien versuchen mein Privatleben mit dem Fußball in Verbindung zu bringen. Ich werde mit Frauen in Verbindung gebracht, deren Namen ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gehört habe. Und die englischen Medien kopieren anschließend die Meldungen der türkischen Presse. Jedoch haben diese Schlagzeilen keinen Einfluss auf mich und meinen Verein.“

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Redaktion GazeteFutbol