Trabzonspor

Hüseyin Türkmen: „Ich lebe für Trabzonspor!”

Einst bei 1461 Trabzon ausgebildet, entwickelte sich Innenverteidiger Hüseyin Türkmen über Trabzonspors U19 und U21 zu einem hochtalentierten Verteidiger der Bordeauxrot-Blauen. Der 21-Jährige konnte besonders in dieser Saison für Aufmerksamkeit sorgen und setzte sich sogar gegen gestandene Profis wie Majid Hosseini und Zargo Toure durch und ergatterte sich einen Stammplatz beim Schwarzmeerklub. Noch vor einem Jahr kaum auf der Bildfläche, kann Türkmen heute ganz andere Dinge von sich behaupten.

Hüseyin Türkmen: „Karaman vertraut mir“

Im Interview mit dem offiziellen Trabzonspor-Magazin berichtet der junge Hintermann, wie sehr er Coach Ünal Karaman schätzt. „Als Karaman in der letzten Saison der Trainer von Karabükspor war, wollte ich mich unbedingt mal mit ihm unterhalten, jedoch hatte ich mich nie getraut. Als er zu Beginn dieser Saison unser Trainer wurde, erzählte ich es ihm. Er lächelte mich an und erklärte mir, dass er das geahnt habe. Zwischen mir und dem Trainer herrscht eine sehr intensive Beziehung. Sogar in Spielen mit vergleichsweise härteren Gegnern stellt er mich in der Startelf auf. Er vertraut mir und lässt mich dieses Vertrauen auch jedes Mal spüren. Ich bedanke mich bei ihm.“

„Spiele das Spiel erst in meinem Kopf ab“

Der Abwehrspieler erklärt weiter, dass er eine ganz eigene Art und Weise hat, sich auf das kommende Spiel vorzubereiten. „Ich spiele die kommenden Spiele erst in meinem Kopf ab. Ich plane, was ich wo genau machen sollte. Wenn ich dann das Spielfeld betrete, ist eine gewisse Aufregung stets präsent. Wenn ich jedoch erstmal beginne zu spielen und mich vollständig auf das Match konzentriere, ist die Aufregung schnell weg. Ich habe bereits in meiner Kindheit nach dem Motto „Gebe niemals auf, morgen kann es schon besser werden“ gelebt. Deshalb kennt man mich auch als eine Person, die niemals aufgibt. Abgesehen davon bin ich jemand, der ein fröhliches und vergleichsweise einfaches Leben lebt.“ Ebenfalls berichtet der Youngster davon, dass er mit seiner Mutter gerne auch mal Spielanalysen durchführt: „Mein Vater ist beruflich sehr beschäftigt. Aus diesem Grund mache ich die meisten Spielanalysen mit meiner Mutter. Ich kann mit ihr reden, als würde ein Trainer vor mir stehen. Sie versteht viel vom Fußball und gibt mir immer wieder neue Tipps.“

„Ich lebe für Trabzonspor“

Für den in Izmir geborenen Türken scheint Trabzonspor mittlerweile viel mehr als nur ein Arbeitsplatz geworden zu sein: „Ich lebe quasi für Trabzonspor. Aus diesem Grund beeinflussen mich negative Pressemeldungen nie. Ich spiele bei einer Mannschaft, die fantastische Fans besitzt. Es gibt nichts Schöneres auf dieser Welt. Vor jedem Spiel trinke ich einen Espresso im Mannschaftsbus. Beim Aufwärmen bete ich dann zu Gott.“ Türkmen weiter: „Wir sind leider aus dem türkischen Pokal ausgeschieden. Das war eine große Enttäuschung für uns alle. Aber wir schauen wieder nach vorne. Wir möchten uns unbedingt für die europäischen Wettbewerbe qualifizieren. Abgesehen davon will ich unbedingt zur türkischen Nationalmannschaft.“

 

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Redaktion GazeteFutbol

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