Galatasaray

Hasan Sas: „Möchten zwei Stürmer verpflichten“

Sicherlich hatte kein Galatasaray-Fan solch ein deutliches Endergebnis erwartet. Besonders aufgrund der Tatsache, dass man weiterhin sehnsüchtig  auf einen Stürmer-Transfer wartet. Der Rekordmeister überzeugte jedoch in allen Belangen. Hierbei schoss Leihspieler Henry Onyekuru gleich drei, Sinan Gümüs zwei sowie Badou Ndiaye ein Tor. “Ich habe zwei Tore gemacht, was mich natürlich sehr glücklich macht. Zwar wurde es kein Hattrick, aber dafür hat es Henry geschafft, ich bin sehr stolz auf ihn“, lobte Gümüs nach dem Abpfiff seinen Nebenmann. Gümüs weiter: „Ich setze mir keine Ziele. Ich schaue von Spiel zu Spiel. Wer weiß schon, wie viele Tore ich im kommenden Spiel machen werde?“

Ndiaye glücklich über Sieg, Onyekuru mit interessanter Message

Neben seinem atemberaubenden Volleytor in der 86. Spielminute konnte Ndiaye zudem das 2:0 gegen die Hauptstädter vorbereiten. Der 28-jährige Leihspieler vom englischen Zweitligisten Stoke City scheint besonders stolz auf sein gestriges Tor zu sein. „Wir haben einen guten Tag erwischt. Dies ist ein sehr gutes Ergebnis für uns für welches wir viel gearbeitet haben. Neben meinem Tor konnte ich noch eines vorbereiten, darauf bin ich sehr stolz.“ Everton-Leihspieler Onyekuru sagte indes zu seinem Torjubel: „Das war eigentlich für einen Freund aus Senegal gedacht, der ebenfalls ein Stürmer ist.“

Hasan Sas: „Möchten zwei Stürmer verpflichten“

Co-Trainer Hasan Sas vertrat an der Seitenlinie das letzte Mal Trainer Fatih Terim. In der kurzen Pressekonferenz nach dem Spiel erläuterte der 42-Jährige, dass sich sein Team intensiv auf das Spiel vorbereitet habe. „Bereits während des Trainings war die Energie im Team zu spüren. Es freut uns, dass sich die Trainingsleistungen auf unser Spiel ausgewirkt haben.“ Zudem gab es von Sas die frohe Botschaft, auf die viele Galatasaray-Anhänger warten: „Derzeit haben wir zwölf ausländische Spieler. Sowohl der Vorstand als auch wir arbeiten mit voller Kraft. Wir möchten zwei Spieler für den Angriff. Keiner braucht sich Sorgen darüber machen, dass hier nicht gearbeitet wird. Es werden noch zwei Stürmer kommen.“

Mustafa Kaplan: „Ergebnis passt nicht zu uns“

Beim Traditionsverein aus Ankara herrscht derweil das blanke Chaos. Die Gelb-Blauen versuchen sich mit Ach und Krach in der Süper Lig zu halten, der Punkteabstand zu den Abstiegsrängen beträgt nur noch vier Zähler. Hierbei trifft die Niederlage besonders Ankaragücüs neuen Coach Mustafa Kaplan. Der 51-Jährige hat erst vor knapp einer Woche in der Hauptstadt unterschrieben und musste gleich in seinem Debütspiel eine Klatsche kassieren. Dennoch ist Kaplan der Überzeugung, dass sich sein Team schnell aufrappeln wird: „Das Ergebnis passt nicht zu uns. Wir werden das jedoch schnellstmöglich korrigieren. Es herrschen keine größeren internen Probleme, unsere Fans sollten uns weiterhin unterstützen.“




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Redaktion GazeteFutbol