Galatasaray

Galatasaray-Kapitän Muslera: “Ich ging von viel Schlimmerem aus …”


Galatasarays aktive Torhüter-Legende Fernando Muslera sprach in einer uruguayischen Radiosendung über sein Leben in der Türkei und seine Pläne für die Zukunft. Zur Freude der Gelb-Roten Anhängerschaft, versicherte der Mannschaftskapitän, noch einige Jahre bleiben zu wollen. Sein Karriereende sieht Muslera aber nicht im Trikot des Süper Lig-Rekordmeisters. Er will seine Laufbahn dort beenden wo alles begann – bei Montevideo Wanderers in seiner Heimat: “Im Alter von zwölf begann ich dort und verbrachte viele Jahre in dieser Familie. Ich will meine Karriere beim Verein, mit dem ich mich identifiziere, abschließen.”

Seine neue Heimat

Vor ziemlich genau neun Jahren wechselte Fernando Muslera von Lazio Rom zu den “Löwen” aus Istanbul. Schnell machte sich der sympathische und talentierte Torhüter bei den Galatasaray-Fans beliebt. In weiterer Folge erarbeitete er sich auch den Respekt der Rivalen und wurde zur unersetzlichen Ikone. Über sein neues Zuhause meinte der 34-Jährige: “In der Türkei fühlte ich mich niemals fremd. Ein Teil dieses Landes und Vereins zu sein, erfüllt mich mit Stolz. Bei meinen Vertragserneuerungen hatte ich niemals Zweifel über meinen Verbleib. Galatasaray wollte mich zu keinem Zeitpunkt verkaufen. Es freut mich, diese Anerkennung für meine Arbeit zu sehen.”

Seine schockierende Verletzung

Es war ein großer Schock und Sinnbild für den restlichen Saisonverlauf von Galatasaray nach der Corona-Pause. Bei der 0:2-Auswärtsniederlage gegen Caykur Rizespor verloren die Gelb-Roten drei Punkte, Florin Andone und ihren Kapitän Fernando Muslera. Nach dem Schien- und Wadenbeinbruch des Keepers prognostizierten die Ärzte eine Rückkehr in frühestens sechs Monaten. Die Prognose wurde kurze Zeit später auf vier Monate verkürzt. Es dauerte aber nicht lange und der athletische Hintermann der Gelb-Roten nahm, wenn auch nur sitzend, wieder das Training auf.

Generell erholt er sich rasant und erzählt: “Bei meiner Verletzung ging ich von viel Schlimmerem aus. Um ehrlich zu sein, war ich sehr überrascht. Bereits nach drei Wochen konnte ich auf die Krücken verzichten. Ein Gips war nicht notwendig, sondern nur Bandagen. Nach drei Wochen fing ich wieder an normal zu gehen.” Bis er wieder vollständig am Training teilnehmen kann, arbeitet Muslera mit modernen Methoden an seinen Reflexen: “Mein Trainer ist in diesem Bereich sehr gut geschult. Das Ziel dieser Übungen ist es, die Koordination, Reaktion und die Entscheidungsfindung zu trainieren.”

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Hakan Salman

Hakan Salman

1 Kommentar

  1. Avatar
    11. August 2020 um 7:01

    Nach der Corona-Pause hat man gesehen und gespürt, dass die gesamten Titel die wir in den letzten Jahren gewonnen haben die Verdienste von Muslera sind. Ohne Muslera gehen wir unter, da sollte man mal langsam nach einem jungen talentierten Torhüter schauen, damit dieser von Muslera lernen kann.
    Mit Okan Kocuk oder wie der heißt wird das nichts.