Galatasaray

Galatasaray: Hasan Sas sorgte für einen Eklat in Paris

Gerade als das Mannschaftstraining bei Galatasaray nach der langer Pause wieder Fahrt aufnahm, überraschte Co-Trainer Hasan Sas mit seinem Rücktritt. Wie zuvor berichtet (zum Artikel), verkündete Sas seine Kündigung per Instagram-Posting und bedankte sich bei den Fans. Auch wenn dieser Entschluss für viele unerwartet kam, war dieser Schritt für so manchen Insider nur eine Frage der Zeit.

Der frühzeitige Abschluss 

Mit seinem temperamentvollen Charakter wurde Hasan Sas in der Vergangenheit des Öfteren sowohl zur Zielscheibe von rivalisierenden als auch den eigenen Fans. Wegen seiner vom türkischen Fußballverband verhängten Strafen, machte er sich mit der Zeit auch beim Vereinsvorstand unbeliebt. In der Winterpause wurde Cheftrainer Fatih Terim zwar über diese Umstände informiert, dieser sprach sich aber für den Verbleib von Sas aus, mit dem er zahlreiche Erfolge feiern konnte.

Nachdem er seine COVID-19-Erkrankung bezwungen hatte, plante Terim eine Team-Besprechung für den 3. April ein. Während Assistenzcoach Levent Sahin an dieser Konferenz teilnahm, fehlten Ümit Davala und Hasan Sas. Für den 43-Jährigen Sas war nämlich klar: Die Gelb-Roten planen nicht mehr mit ihm. Das soll die Vereinsikone bei seinem letzten Florya-Besuch mehrmals angesprochen haben: “Mir bleibt sowieso nur noch ein Monat, dann bin ich weg”, so Sas. Ohne sich von Terim und Co zu verabschieden, verließ er Florya und legte am selben Tag sein Amt nieder.

Dicke Luft zwischen Sas und Spielern

Sein Abschied war scheinbar nicht nur das Resultat der vergangenen zwei Monate, sondern hatte seinen Ursprung im vergangenen Jahr. Der Anfang vom Ende nahm vor dem Champions League-Kracher gegen Paris Saint Germain am 11. Dezember seinen Lauf. Hierbei soll es zu einer lautstarken Diskussion im Mannschaftsbus gekommen sein – mit Hasan Sas in der Hauptrolle. Seine Standpauke führte zu einem Bruch zwischen dem Co-Trainer und einigen Spielern. Mannschaftskapitän Fernando Muslera informierte im Anschluss an die Rückkehr nach Istanbul den Vorstand über diesen Vorfall. Die Tatsache, dass es seitens der Spieler keine öffentlichen Reaktionen auf die Kündigung gab, könnte ein Indikator für die vorherrschende Anspannung sein.

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